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In moment sind wir in der Umstrukturierungsphase. (April 7, 2008)
Preisgekrönter schwedischer 1,6 Millionen Klub bekommt deutschen Schwesternklub
Ebenso wie in Berlin berichtete auch in Hamburg Alexandra Charles, die Gründerin des 1,6 Millionen Klubs über die Geschichte und den Erfolg in Schweden. Patricia von Renteln, Vorstand des 19,6 Millionen Klubs, sprach über die Gründung und Ziele in Deutschland. Außerdem hat Frau Professor Dr. Ulrike Beisiegel von der Universitätsklinik in Hamburg über „Herzinfarktrisiken bei Frauen” gesprochen und ihre Kollegin, Frau Professor Dr. Hertha Richter-Appelt, referierte zum Thema „Frauen und Männer in der Medizin”. Die Präsentation in Berlin fand im Rahmen des ersten Weltkongresses für Gendermedizin statt, an der u.a. Frau Professor Dr. Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Zentrums für Geschlechterforschung an der Charité, und Frau Prof. Dr. Karin Schenck-Gustafsson, Leiterin der Genderklinik des im Zusammenhang mit dem Nobelpreis weltberühmten Karolinska Institut, teilnahmen. Der deutsche 19,6 Millionen Klub hat, wie auch sein schwedisches Pendant, die Absicht, eine starke Interessenvertretung von Frauen über 45 Jahre aufzubauen, um die Rahmbedingungen für die Gesundheit dieser Frauen zu verbessern. Außerdem wird angestrebt, objektive Information zu verbreiten, eine weibliche Perspektive in die medizinische Forschung und Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten einzubringen, sowie zu verbesserter gesundheitlicher Betreuung, erweitertem Kenntnisstand und zur Meinungsbildung beizutragen. Anliegen des Klubs ist es, für ein verändertes Bewusstsein einzutreten, Lebensfreude zu vermitteln und Druck auf Politiker, Behörden und beschlussfassende Gremien auszuüben. In Schweden fand im Frühjahr 2006 dazu ein Hearing mit führenden schwedischen Politikern statt. Sowohl Ärzteschaft und Forschung als auch viele Frauen verfügen über zu wenige Kenntnisse über Gesundheit von Frauen und über gesundheitliche Prävention. Oftmals werden gerade Frauen weniger gute oder preiswertere Medikamente verschrieben, oftmals sind es Frauen, deren Betreuung im Akutfall oder am Lebensabend mangelhaft ist. Der 19,6 Millionen Klub und der 1,6 Millionen Klub machen gemeinsam auf Frauen aufmerksam, die mitten im Leben stehen, und stellen an die Gesellschaft die Forderung, sowohl die Arbeits- als auch die Lebenserfahrung gerade jener Frau in weit größerem Umfang als bisher einzubeziehen. Alexandra Charles, die Frau die hinter dem schwedischen 1,6 Millionen Klub steht, die bei der Präsentation in Berlin teilnahm und in Hamburg ebenfalls anwesend war, blickt auf eine Vergangenheit als prominente Nachtklubchefin zurück. Sie hatte nach 20 kräftezehrenden Jahren ganz einfach genug vom VIP-Gemenge und kämpft heute dafür, dass Frauen, die mitten im Leben stehen, ernst genommen werden. Damals stieß sie auf Prof. Karin Schenck-Gustafsson und die Gynäkologin Prof. Dr. Brittmarie Landgren und erfuhr erstmals, dass die medizinische Forschung Frauen mittleren Alters benachteiligt. So wurde die Idee geboren, genau dafür eine Interessenvertretung ins Leben zu rufen. Vor acht Jahren wurde der 1,6 Millionen Klub gegründet, der heute 24 000 Mitglieder hat und viertgrößte Frauenorganisation in Schweden ist. Die Gründungsmitglieder sind Frauen ganz unterschiedlichen Hintergrunds wie z.B. prominente Ärztinnen, Forscherinnen, Anwältinnen, Schriftstellerinnen und Schauspieler-innen. Aus der Erfahrung des Nachtklublebens war sie sich des Einflusses von Prominente auf die Öffentlichkeit bewusst und band sie in die Kampagne für den 1,6 Millionen Klub ein. Im April 2005 wurden Alexandra Charles und der 1,6 Millionen Klub zum „Meinungsbilder des Jahres” gekürt. Ihr und dem Klub wurde außerdem der Preis der schwedischen Nationalenzyklopädie als „Volksbildner des Jahres” verliehen. Über ein ganzes Jahr hinweg haben sich Vertreterinnen des schwedischen Klubs mit ihren deutschen Gesinnungsgenossinnen getroffen, um Erfahrungen auszutauschen und die Voraussetzungen für die Gründung eines deutschen 19,6 Millionenklub zu diskutieren, für den nun geworben werden soll. Die Präsentation in Hamburg war der zweite Schritt beim lancieren dieses Klub und im Herbst ist Hannover an der Reihe. Inger Viklund-Persson – Medienberaterin Informationen über den deutschen 19,6 Millionen Klub: www.19.6MillionenKlub.de |
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